
Die Limmat in der Zürcher Altstadt — Grossmünster und Fraumünster nur wenige hundert Meter voneinander entfernt.
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Zürich ist die größte Stadt der Schweiz und für Reisende aus Deutschland und Österreich per Direktzug erreichbar — aus Stuttgart in rund drei, aus München in gut drei und aus Frankfurt in knapp vier Stunden, ohne Umsteigen. Sie empfängt mit einem ruhigeren Tempo, als man von einer der reichsten Metropolen Europas erwarten würde: übersichtliche Quartiere, eine an der Limmat aufgereihte Altstadt und ein Tram- und S-Bahn-Netz, das das Taxi überflüssig macht. Dazu ein Seeufer zum Baden und eines der dichtesten Museumsangebote Europas — alles zu Fuß und ohne Hektik.
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Die Zürcher Altstadt verteilt sich auf beide Limmatufer und belohnt langsames Erkunden zu Fuß. Das Grossmünster auf der linken Flussseite war der Ausgangspunkt der Schweizer Reformation: Huldrych Zwingli predigte hier ab 1519 und veränderte damit die religiöse Ordnung Nordeuropas grundlegend. Im Fraumünster gegenüber hat Marc Chagall 1970 fünf Schiffsfenster mit biblischen Motiven in leuchtendem Blau, Grün, Rot, Gelb und Violett gestaltet. Der Lindenhof-Hügel auf der linken Uferseite — ehemaliger römischer Zollposten — bietet den besten Überblick über beide Kirchturm-Silhouetten und die Limmat-Biegung. Im Niederdorf, dem Ausgehviertel der rechten Uferseite, steht das Cabaret Voltaire an der Spiegelgasse 1, wo Hugo Ball (aus dem pfälzischen Pirmasens) und Emmy Hennings (aus Flensburg) im Februar 1916 den Dadaismus begründeten.
Per Direktzug ohne Umsteigen: aus Stuttgart in rund drei Stunden, aus München in gut drei und aus Frankfurt in knapp vier — der Zug hält mitten in der Stadt am Zürich HB und erspart den Zeitverlust eines Kurzstreckenflugs. Zur Währung: Die Schweiz gehört nicht zum Euroraum und rechnet in Schweizer Franken (CHF). Euro werden nur in größeren Hotels zu schlechten Kursen genommen — am besten am Bankomaten CHF beziehen und mit Karte zahlen.
Ja — von Mai bis September ist das Seeufer die meistgenutzte Freizeitfläche der Stadt, mit öffentlichen Badeanstalten wie dem Seebad Enge und dem Frauenbad Stadthausquai. Die Uferwege verlaufen ununterbrochen von der Enge bis nach Küsnacht, und am Bürkliplatz, wo die Bahnhofstrasse auf den See trifft, ist samstags Flohmarkt.
Ja — es ist das größte Kunstmuseum der Schweiz, und der 2021 eröffnete Erweiterungsbau von David Chipperfield beherbergt die weltweit wichtigste Giacometti-Sammlung sowie Werke von Monet, Picasso, Munch und Warhol. Der Neubau ist über einen unterirdischen Gang mit dem Altbau verbunden; ein Kombiticket deckt beide Häuser ab.
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