Geld & Währung
Geld in Thailand
Aktualisiert: 2026-08-23
Thai Baht (THB)
Währungscode: THB
Praktische Geldtipps
Wechselstuben in der Stadt schlagen den Flughafen
Thailand hat einen der wettbewerbsstärksten Wechselmärkte Südostasiens, und der Abstand zwischen einer Wechselstube in der Stadt und einem Schalter am Flughafen oder an der Hotelkasse ist groß genug, um ihn einzuplanen. Lizenzierte Ketten in der Bangkoker Innenstadt — SuperRich und die Schalter der Banken in den Einkaufszentren — hängen ihre Kurse offen aus und konkurrieren Straße um Straße, zwei oder drei innerhalb weniger Gehminuten zu vergleichen ist also normal und kein Geiz. Am Flughafen nur so viel tauschen, wie die erste Stunde braucht, den Rest in der Stadt. Bargeld in Euro oder Schweizer Franken lässt sich gut eintauschen — und den tatsächlich angebotenen Betrag nachrechnen, bevor man den Tresen verlässt.
Thailändische Automaten: feste Gebühr pro Abhebung
Jeder Geldautomat einer thailändischen Bank berechnet ausländischen Karten eine feste Gebühr pro Abhebung — einen Pauschalbetrag, keinen Prozentsatz, er fällt also gleich hoch aus, ob man wenig oder viel abhebt, und er kommt zu dem, was die eigene Bank verlangt. Daraus folgt eine Gewohnheit, die sich lohnt: seltener und dafür größere Beträge abheben statt mehrfach kleine. Die Höhe ist landesweit gesetzt und wurde mehrfach angehoben, also den Betrag lesen, den der Bildschirm nennt, statt sich auf eine vorab genannte Zahl zu verlassen. Und wenn der Automat anbietet, in der Heimatwährung abzurechnen, ablehnen und den Preis in Baht nehmen — diese Umrechnung am Automaten ist immer schlechter als die der eigenen Bank.
Karte in Hotels und Malls, Bargeld überall sonst
In internationalen Hotels, Kaufhäusern und Kettenrestaurants funktionieren Visa und Mastercard zuverlässig. Fast überall sonst — Garküchen, lokale Märkte, Tuk-Tuks, Gästehäuser, Tempeleintritt, Fähren und die meisten ländlichen Betriebe — läuft es bar, und keine Karte ersetzt Baht in der Tasche. Wichtig vor der Abreise: Eine Karte funktioniert im Ausland über ein internationales Zahlungssystem; wer nur eine reine Inlandskarte im Portemonnaie hat, steht in Thailand ohne Zahlungsmittel da. Im Zweifel vor der Reise bei der eigenen Bank klären, welche der Karten international einsetzbar und für Thailand freigeschaltet ist. Das QR-System PromptPay, mit dem Einheimische fast alles zahlen, ist um thailändische Bankkonten herum gebaut — manche ausländischen Wallets haben grenzüberschreitende Verbindungen dorthin, das prüft man besser vorher, als sich darauf zu verlassen.
Trinkgeld: gern gesehen, aber keine Pflicht
Eine feste Trinkgeldkultur gibt es in Thailand nicht, in touristischen Betrieben wird es aber gern gesehen, und kleine Beträge tragen echte Freundlichkeit. Üblich sind 20 bis 50 THB nach einem Essen an der Garküche und rund zehn Prozent im Hotelrestaurant, 50 bis 100 THB pro Stunde nach einer Massage, das Aufrunden des Taxameterbetrags auf die nächsten zehn Baht und 20 bis 50 THB pro Gepäckstück für den Hotelpagen. Wichtiger als die Höhe ist die Form: in Scheinen geben, nicht in Münzen — Münzen wirken wie liegen gelassenes Wechselgeld statt wie eine Geste.
Hinweis: Prüfen Sie vor der Reise immer aktuelle Wechselkurse. Geldwechsel ist an Flughäfen, in Banken und bei autorisierten Wechselstuben möglich.
Einreiseregeln, Visumarten und praktische Hinweise stehen auf der Seite Thailand.
Visaja pflegt die Kontaktdaten und Visa-Hinweise auf dieser Seite laufend — verbindlich sind aber allein die Angaben der Vertretung selbst. Prüfen Sie die wichtigsten Punkte vor der Reise direkt über das offizielle Portal.