Einführung
Baranya ist Ungarns südlichstes Komitat, eingebettet zwischen dem Mecsek-Gebirge und der kroatischen Grenze, mit Pécs als Komitatshauptstadt. Auf engem Raum schichtet es römisches, osmanisches und habsburgisches Erbe und wirkt für ungarische Verhältnisse geradezu mediterran — mildere Winter, längere Vegetationszeiten und eine Weinkultur entlang der Villány-Siklós-Weinstraße, die einige der besten Rotweine Ungarns hervorbringt.
Überblick
Pécs ist der natürliche Ausgangspunkt — eine begehbare Altstadt mit UNESCO-Welterbe: frühchristliche Grabkammern, die einstige Moschee des Pascha Qasim und das Zsolnay-Kulturviertel. Jenseits davon lohnt das Komitat ein, zwei Tage auf der Straße: die Keller der Weinregion Villány, die mittelalterliche Burg und die Therme von Siklós sowie die Donaustadt Mohács, deren Busójárás — Vermummte in Schafsfellen — zu den markantesten Volkstraditionen Ungarns zählt. Ein Auto erschließt die Weingärten und Dörfer, während Pécs selbst bequem per Direktzug aus Budapest erreichbar ist.
Möglichkeiten, dieses Reiseziel zu erleben
Frühchristliche Nekropole, Moschee des Pascha Qasim, Dom, Bischofspalast, Barbakan und Zsolnay-Kulturviertel in einer begehbaren, hügeligen Altstadt mit milderem Klima und ruhigerem Tempo als Budapest.
Ungarns führende Rotweinregion. Kellerverkostungen an der Hauptstraße des Dorfs Villány mit Cabernet Franc, Merlot und dem lokalen Portugieser. Burg Siklós und Therme in der Nähe.
Das Busójárás im Februar — Vermummte in Schafsfellen ziehen lärmend durch die Stadt — ist eine der markantesten Volkstraditionen Ungarns. Mohács markiert zugleich den Schauplatz der Schlacht von 1526, ein Wendepunkt der europäischen Geschichte.
Häufig gestellte Fragen
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