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Weiter ohne Visum nach China – aber Falschangaben kosten jetzt die Einreise

Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gelten weiter 30 Tage ohne Visum, doch Grenzbeamte dürfen nun Belege zum Reisezweck verlangen.

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Ausländern, die im Visumantrag oder bei der Grenzkontrolle Unwahres angeben oder falsche Unterlagen vorlegen, kann China die Einreise nun für ein bis fünf Jahre verwehren. Geregelt ist das in den Bestimmungen des Staatsrats über die Ein- und Ausreiseverwaltung, gültig seit dem 15. September 2026. Grenz- und Visabehörden dürfen außerdem nachfragen sowie Dokumente oder elektronische Daten anfordern, um Identität und Reiseanlass zu prüfen.

Am Zugang selbst ändert sich nichts: Mit deutschem, österreichischem oder Schweizer Pass sind Aufenthalte bis 30 Tage für Urlaub, Geschäftstermine, Familienbesuche, Austausch oder Transit bis zum 31. Dezember 2026 weiterhin visumfrei.

Mehr Verantwortung tragen Gastgeber in China: Ein unzutreffendes Einladungsschreiben kostet Privatleute 5.000 bis 10.000 Yuan, Firmen bis zu 50.000 Yuan. Wer nicht im Hotel übernachtet, muss wie bisher binnen 24 Stunden bei der örtlichen Polizei gemeldet werden.