Flagge von Indonesien

Indonesien

Indonesien — der größte Archipelstaat der Welt mit über 17.000 Inseln, die sich über 5.000 km zwischen dem Indischen und dem Pazifischen Ozean erstrecken. 277 Millionen Einwohner machen es zum viertbevölkerungsreichsten Land der Erde mit einer atemberaubenden Vielfalt an Kulturen, Sprachen (über 700) und Religionen. Jakarta auf Java ist die Hauptstadt (die neue Hauptstadt Nusantara auf Borneo ist im Bau). Bali — die "Insel der Götter" mit hinduistischen Tempeln (Tanah Lot, Uluwatu, Besakih), Reisterrassen von Tegallalang, Surfstrände (Uluwatu, Canggu, Padang Padang), Ubud als kulturelles Zentrum, Seminyak und Kuta als Partyzonen. Yogyakarta auf Java — die Kulturhauptstadt mit Borobudur (größter buddhistischer Tempel der Welt, UNESCO) und Prambanan (hinduistischer Tempelkomplex, UNESCO). Komodo-Nationalpark mit den Komodowaranen — den größten lebenden Echsen der Welt. Raja Ampat in Westpapua — eines der artenreichsten Tauchgebiete weltweit. Die Gili-Inseln (Trawangan, Meno, Air) — autofreie Tropenparadiese mit Schnorcheln und Meeresschildkröten. Vulkane: Mount Bromo (Sonnenaufgang über dem Tenger-Krater auf Java) und Ijen (blaue Schwefelflammen). Orang-Utans in Sumatra (Bukit Lawang) und Borneo. Lombok als ruhigere Alternative zu Bali. Flores mit dem Kelimutu-Vulkan (drei verschiedenfarbige Kraterseen). Für DACH-Reisende ist Indonesien eines der beliebtesten Fernreiseziele — Bali ist von Frankfurt, München und Zürich mit einem Umstieg erreichbar.

Visum bei Ankunft online vorbereiten

Ebenfalls erforderlich: digitale Einreisekarte

  • VisumVisum bei Ankunft
  • HauptstadtJakarta
  • WährungIDR Rp
  • ZeitzoneWest-, Zentral- und Ostindonesische Zeit (UTC+7 bis UTC+9)
  • Einwohner277 Millionen
  • RegionAsien · Südostasien
  • Vorwahl+62
  • LandesnameIndonesia

Visum und Einreise nach Indonesien

Indonesien bietet mehrere Visaoptionen. Deutsche, Österreicher und Schweizer können das Visa on Arrival (VOA) an allen großen internationalen Flughäfen und Seehäfen erhalten — Kosten: IDR 500.000 (ca. 30 EUR), Barzahlung oder Karte. Das VOA gilt 30 Tage und ist einmalig um weitere 30 Tage auf insgesamt 60 Tage verlängerbar. Alternativ: E-Visum (B211A) online vor der Reise — 60 Tage, bis zu 4× um je 30 Tage verlängerbar (maximal 6 Monate). Für Langzeitaufenthalte: Second Home Visa (B211B) mit 5 Jahren Gültigkeit für Ruheständler und digitale Nomaden. Reisepass muss mindestens 6 Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein und mindestens 2 leere Seiten haben. Rückflugticket oder Weiterreisenachweis wird bei der Einreise verlangt.

Visa-Arten

30 Tage; einmalig verlängerbar um 30 Tage auf insgesamt 60 Tage

Für Tourismus, Familienbesuche, soziale/kulturelle Aktivitäten. Erhältlich an allen großen internationalen Flughäfen (Jakarta, Bali/Ngurah Rai, Surabaya, Medan, Yogyakarta) und Seehäfen. Kosten: IDR 500.000 (ca. 30 EUR). Barzahlung oder Kartenzahlung möglich.

Wichtige Reiseinformationen für Indonesien

  • Bali — die "Insel der Götter": Hinduistisch geprägt (einzigartig im mehrheitlich muslimischen Indonesien) mit über 20.000 Tempeln. Tanah Lot (Meerestempel bei Sonnenuntergang, 5 EUR), Uluwatu (Kecak-Tanz bei Sonnenuntergang auf der Klippe, 5 EUR), Besakih ("Muttertempel" am Hang des Vulkans Agung). Reisterrassen von Tegallalang (nördlich von Ubud). Ubud als kulturelles Herz: Kunstgalerien, Yoga-Retreats, Sacred Monkey Forest (10 EUR). Seminyak: Beach Clubs und gehobene Restaurants. Canggu: Surf- und Digitalnomadenszene. Kuta: günstig, laut, Partys. Nusa-Inseln (Penida, Lembongan, Ceningan): kristallklares Wasser, Mantarochen, Kelingking Beach (Instagram-ikonisch). Budget Bali: 30–60 EUR/Tag möglich (Guesthouse 10–25 EUR, Warung-Essen 2–5 EUR, Roller 5 EUR/Tag).
  • Borobudur und Prambanan (Yogyakarta, Java): Borobudur — der größte buddhistische Tempel der Welt (UNESCO), 9. Jahrhundert, 504 Buddha-Statuen und 2.672 Relieftafeln. Eintritt: ca. 20 EUR (Ausländertarif). Sonnenaufgangsbesuch ab 4:30 Uhr (teurer, ca. 35 EUR, aber unvergesslich). Prambanan — hinduistischer Tempelkomplex aus dem 9. Jahrhundert mit beeindruckenden Shiva-, Brahma- und Vishnu-Tempeln (15 EUR). Yogyakarta selbst: der Keraton (Sultanspalast), Malioboro-Straße zum Shoppen und Streetfood, Batik-Werkstätten.
  • Komodo und Flores: Der Komodo-Nationalpark (UNESCO) beherbergt die Komodowarane — bis zu 3 Meter lange fleischfressende Riesenechsen, die nur hier und auf Flores leben. Bootstouren ab Labuan Bajo (1–3 Tage, 100–300 EUR). Flores: Kelimutu-Vulkan mit drei verschiedenfarbigen Kraterseen, traditionelle Dörfer, spektakuläre Straße von Labuan Bajo nach Ende. Raja Ampat (Westpapua): eines der artenreichsten Meergebiete der Welt — Tauchen und Schnorcheln der Extraklasse.
  • Vulkane: Mount Bromo auf Java — ikonischer Sonnenaufgang über dem Tenger-Krater (ca. 25 EUR für Jeep-Tour ab Probolinggo, Aufstieg um 3:30 Uhr). Ijen-Krater: blaue Schwefelflammen sichtbar nur nachts (Nachtwanderung ab 1 Uhr). Mount Rinjani auf Lombok (3.726 m, 2–3 Tage Trekking). Mount Agung auf Bali (höchster Punkt, heiliger Berg).
  • Tauchen und Schnorcheln: Indonesien liegt im "Korallendreieck" — dem artenreichsten Meeresgebiet der Erde. Top-Spots: Raja Ampat (Mantas, Walhaie, über 1.500 Fischarten), Komodo (Strömungstauchen mit Mantas), Bunaken (Nordsulawesi, Steilwandtauchen), Gili-Inseln (Schildkröten, günstige PADI-Kurse ab 250 EUR), Nusa Penida (Mantarochen, Mola Mola). Ein PADI Open Water Kurs auf den Gili-Inseln gehört zu den günstigsten und schönsten weltweit.
  • Kosten: Indonesien bietet ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis. Guesthouse/Hostel: 5–25 EUR/Nacht. Mittelklasse-Hotel: 30–80 EUR/Nacht. Warung-Essen (lokales Restaurant): 1–4 EUR. Restaurant (touristisch): 5–15 EUR. Roller: 4–7 EUR/Tag. Inlandsflüge: 20–80 EUR. Bali ist teurer als der Rest Indonesiens (besonders Seminyak/Canggu/Uluwatu). Java, Sumatra, Flores, Sulawesi: deutlich günstiger. Indonesische Rupiah (IDR), 1 EUR = ca. 17.000 IDR.
  • Transport und Inselhüpfen: Günstige Inlandsflüge mit Lion Air, AirAsia, Citilink, Garuda (Jakarta–Bali: 30–60 EUR). Fähren zwischen Inseln (Java–Bali, Bali–Lombok). Schnellboote zu den Gili-Inseln ab Bali (30–50 EUR, 1,5–2,5 Stunden). Auf Bali: Roller (internationaler Führerschein empfohlen, Verkehr chaotisch) oder Grab (Ride-Hailing-App). Zwischen den Inseln: verschiedene Welten — jede Insel hat eigenen Charakter, eigene Sprache, eigenes Essen.
  • Sicherheit und Gesundheit: Indonesien ist für Touristen generell sicher. Bali und die touristischen Gebiete haben niedrige Kriminalitätsraten. Hauptrisiken: Verkehrsunfälle auf dem Roller (häufigster Verletzungsgrund, Helm tragen, Versicherung abschließen), Magen-Darm-Erkrankungen (kein Leitungswasser trinken, Eis in touristischen Restaurants meist sicher), Dengue-Fieber (Mückenschutz), starke Strömungen an manchen Stränden. Reisekrankenversicherung mit Rücktransport UNVERZICHTBAR. Vulkanaktivität: Behördenwarnungen beachten (Mount Agung, Bromo, Merapi).
  • Klima und beste Reisezeit: Tropisches Klima mit Trockenzeit (April–Oktober) und Regenzeit (November–März). Beste Reisezeit: Mai–September (trocken, sonnig, ideal für Strand und Tauchen). Regenzeit bedeutet nicht Dauerregen — oft kurze, heftige Schauer am Nachmittag, gefolgt von Sonne. Bali: ganzjährig 27–33°C. Höhere Lagen (Ubud, Kintamani, Bromo) kühler. Surfsaison Bali: April–Oktober (Westküste: Uluwatu, Padang Padang); November–März (Ostküste: Nusa Dua, Sanur).
  • Kultur und Benimmregeln: Indonesien ist das Land mit der größten muslimischen Bevölkerung der Welt, aber Bali ist hinduistisch. Respektvolle Kleidung bei Tempelbesuchen (Sarong und Schärpe, oft am Eingang erhältlich). Schuhe ausziehen beim Betreten von Tempeln und Häusern. Nicht mit der linken Hand essen oder Dinge überreichen (gilt als unrein). Kopf nicht berühren (gilt als heilig). Nyepi ("Stiller Tag"): balinesischer Neujahrstag mit 24 Stunden absolutem Stillstand — kein Verkehr, keine Lichter, kein Verlassen des Hauses (auch für Touristen gültig, Flughafen geschlossen).

Reiseübersicht

Indonesien ist der größte Archipelstaat der Welt — über 17.000 Inseln, und jede einzelne ist eine eigene Welt. Bali ist die Insel, die alles hat: hinduistische Tempel vor dramatischen Meeresklippen (Tanah Lot bei Sonnenuntergang, Uluwatu mit Kecak-Tanz), die Reisterrassen von Tegallalang, Ubud als spirituelles Zentrum mit Yogastudios und Kunstgalerien, Seminyak und Canggu für Beach Clubs und Digitalnomadenkultur, und die Nusa-Inseln (Penida, Lembongan) mit kristallklarem Wasser und Mantarochen. Java bietet mit Borobudur den größten buddhistischen Tempel der Welt (504 Buddha-Statuen, 2.672 Relieftafeln) und den Sonnenaufgang über dem Vulkankrater Mount Bromo — eines der ikonischsten Naturschauspiele Südostasiens. Die Gili-Inseln sind autofreie Tropenparadiese mit Meeresschildkröten und dem günstigsten PADI-Tauchschein der Welt. Der Komodo-Nationalpark beherbergt die letzten Drachen der Erde — drei Meter lange Riesenechsen. Raja Ampat in Westpapua hat das artenreichste Meeresgebiet des Planeten. Sumatra bietet Orang-Utans in Bukit Lawang und den Toba-See (größter Vulkansee der Welt). Flores hat den Kelimutu-Vulkan mit drei verschiedenfarbigen Kraterseen. Und die indonesische Küche — Nasi Goreng, Satay, Rendang, Gado-Gado, frisch gegrillter Fisch am Strand, Bintang-Bier bei Sonnenuntergang — ist so vielfältig wie das Land selbst.

Möglichkeiten, dieses Reiseziel zu erleben

Strandurlaub & Inseln

Balis Strände (Kuta, Seminyak, Nusa Dua, Uluwatu), die Gili-Inseln mit Schildkröten und Schnorcheln, Nusa Penida mit Kelingking Beach, Lomboks Kuta Beach, Flores' versteckte Buchten — Indonesien hat Strände für jeden Geschmack.

Tauchen & Schnorcheln

Raja Ampat (artenreichstes Meeresgebiet der Erde), Komodo (Mantarochen), Gili-Inseln (PADI-Schein ab 250 EUR), Bunaken in Nordsulawesi (Steilwandtauchen), Nusa Penida (Mola Mola und Mantarochen) — Indonesien liegt im Korallendreieck.

Tempel & Kultur

Borobudur (größter buddhistischer Tempel der Welt, UNESCO), Prambanan (hinduistische Tempelanlage, UNESCO), Balis hinduistische Tempel (Tanah Lot, Uluwatu, Besakih), Yogyakartas Sultanspalast und Batik-Werkstätten — Indonesiens kulturelles Erbe ist überwältigend.

Vulkane & Trekking

Mount Bromo auf Java (Sonnenaufgang über dem Tenger-Krater), Ijen mit blauen Schwefelflammen bei Nacht, Mount Rinjani auf Lombok (3.726 m, 2-3 Tage Trekking), Mount Agung auf Bali, Kelimutu auf Flores mit drei verschiedenfarbigen Seen.

Kulinarik

Nasi Goreng und Mie Goreng (gebratener Reis und Nudeln), Satay vom Holzkohlegrill, Rendang (UNESCO Weltkulturerbe), Gado-Gado (Gemüse mit Erdnusssouce), Warungs (lokale Restaurants) für 1-3 EUR — Indonesiens Küche ist so vielfältig wie seine 17.000 Inseln.

Wellness & Yoga

Ubud auf Bali ist das Yoga- und Wellness-Zentrum Südostasiens: Retreats, Meditationskurse, balinesische Spa-Behandlungen, Detox-Programme und spirituelle Healings mitten in den Reisfeldern. Koh Phangan-Alternative mit hinduistisch-balinesischer Seele.

Geld & Währung

Geld & Währung
Rp

Indonesische Rupiah (IDR)

Währungscode: IDR

Praktische Geldtipps

Währung und Wechsel in Indonesien

Indonesien verwendet die Indonesische Rupiah (IDR, Rp). Die Zahlen sind groß: 1 EUR ≈ 17.000 IDR. Geldautomaten bieten den besten Kurs. Wechselstuben in Balis Touristenzentren (Kuta, Seminyak, Ubud) sind verbreitet — seriöse Anbieter sind Central Kuta, BMC und Dirgahayu. Wechselstuben mit ‚No Commission'-Schildern in Kuta und Legian nutzen bekannte Taschenspielertricks zum Kurzwechseln — eine weit verbreitete Betrugsmasche. Die beste Strategie: IDR am BCA- oder Bank-Mandiri-Geldautomaten mit Ihrer internationalen Karte abheben.

Geldautomaten

Geldautomaten stehen in indonesischen Städten und Touristengebieten überall — bei Banken (BCA, BNI, Bank Mandiri, BRI), in Einkaufszentren und bei Indomaret/Alfamart. BCA-Automaten sind für internationale Karten am zuverlässigsten und haben höhere Limits (bis Rp 3.000.000 pro Abhebung). Immer Automaten IN Bankfilialen oder Einkaufszentren nutzen — eigenständige Straßenautomaten bergen Skimming-Risiken, besonders in Bali. In ländlichen Gebieten, auf den äußeren Inseln und abgelegenen Zielen (Flores-Hinterland, Raja Ampat, ländliches Sumatra) können Automaten rar oder unzuverlässig sein — genug Bargeld abheben, bevor Sie größere Orte verlassen. Fremdwährungsgebühren Ihrer Bank prüfen: EUR→IDR und CHF→IDR ziehen typisch 1,5–3 % an. Eine Wise-Karte bietet deutlich bessere Kurse.

Kartenzahlung

Kartenzahlung variiert drastisch nach Ort. In Balis Touristenzonen (Seminyak, Canggu, Ubud, Nusa Dua) akzeptieren die meisten etablierten Restaurants, Hotels und Beach Clubs Visa und Mastercard — oft mit 2–3 % Aufschlag. Aber quer durch den Rest Indonesiens — Warungs (lokale Restaurants), Märkte, kleine Läden, Transport, Tempeleintritt — ist Bargeld die einzige Option. Je weiter von Bali und Jakarta, desto bargeldabhängiger. Rp 500.000–1.000.000 (ca. €30–60) in gemischten Stückelungen immer dabeihaben. Große Rp-100.000-Scheine bei Supermärkten oder Indomaret/Alfamart wechseln — kleine Händler können oft nicht wechseln.

Trinkgeld in Indonesien

Trinkgeld gehört nicht zur traditionellen indonesischen Kultur, ist aber in Balis Touristenzonen üblich geworden. In gehobenen Bali-Restaurants kann eine 5–10 % Servicegebühr enthalten sein; wenn ja, kein weiteres Trinkgeld nötig. In Warungs und lokalen Restaurants wird kein Trinkgeld erwartet. Für guten Service in touristischen Restaurants ohne Servicegebühr: Rp 20.000–50.000 ist großzügig. Hotelpagen: Rp 20.000–50.000. Taxi/Grab: Aufrunden oder Rp 5.000–10.000 dazu. Reiseleiter und Fahrer: Rp 50.000–100.000 pro Person pro Tag. Tauchlehrer: Rp 50.000–100.000 pro Tauchtag. Außerhalb von Bali ist Trinkgeld seltener, aber immer willkommen.

Hinweis: Prüfen Sie vor der Reise immer aktuelle Wechselkurse. Geldwechsel ist an Flughäfen, in Banken und bei autorisierten Wechselstuben möglich.

Häufige Geldfragen

Städte & Planung

Regionen

Regionen · 1

Botschaften & Vertretungen

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Ebenfalls erforderlich: digitale Einreisekarte

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Die Angaben stammen aus der redaktionell gepflegten Missionsdatenbank von Visaja (visaja.com) und werden mit offiziellen Regierungsquellen abgeglichen; das letzte Wort hat immer die Vertretung selbst.