Geld & Währung

Geld in Schweiz

Aktualisiert: 2026-09-19

Geld & Währung
CHf

Schweizer Franken (CHF)

Währungscode: CHF

Praktische Geldtipps

Kein Euroland: In der Schweiz zahlt man in Franken

In der Schweiz gilt der Schweizer Franken (CHF), nicht der Euro. Viele Betriebe in stark touristischen Gegenden (Genf, Zürich, Luzern, Basel) nehmen zwar Euro an, rechnen dann aber zu einem ungünstigen Kurs um — am meisten bekommt man für sein Geld, wenn man in Franken zahlt. Franken hebt man nach der Ankunft am Automaten ab oder tauscht sie vor der Reise bei einer Bank oder einer offiziellen Wechselstube.

Geldautomaten: leicht zu finden, vor Ort meist ohne Gebühr

Geldautomaten — in der Deutschschweiz Bancomat, in der Romandie distributeur genannt — stehen an Flughäfen, Bahnhöfen, in Ortszentren und Supermärkten. Die meisten nehmen Visa, Mastercard und Maestro. Die Automaten Schweizer Banken verlangen von Karteninhabern aus dem Ausland in der Regel keine eigene Abhebungsgebühr, die Bank zu Hause berechnet aber wahrscheinlich ein Entgelt für den Auslandseinsatz. Besonders häufig trifft man auf Automaten von PostFinance.

Karten fast überall — mehr als in Österreich oder Deutschland

Die Schweiz hat eine höhere Kartenakzeptanz als viele ihrer Nachbarländer. Visa und Mastercard funktionieren in Hotels, Restaurants, Supermärkten und den meisten Geschäften, und kontaktloses Bezahlen sowie Handy-Wallets (Apple Pay, Google Pay) sind fest etabliert. Twint, die schweizerische Bezahl-App fürs Handy, nutzen die Einheimischen, Gästen aus dem Ausland steht sie aber nicht offen. American Express wird in gehobenen Häusern akzeptiert, anderswo seltener. In kleinen Bergdörfern und auf Hütten kann trotzdem Bargeld nötig sein.

Budget für eines der teuersten Länder Europas

Die Schweiz zählt durchweg zu den drei teuersten Ländern Europas, und das Preisniveau liegt auch klar über dem von Deutschland und Österreich. Ein Essen in einem Zürcher oder Genfer Restaurant der mittleren Preisklasse kostet deutlich mehr als im westeuropäischen Durchschnitt, und ein Doppelzimmer im Stadtzentrum ist entsprechend bepreist. Wer mit Hostels und Supermärkten reist, kommt mit einem knapperen Tagesbudget aus, das aber immer noch spürbar über dem der meisten Nachbarländer liegt. In der Hochsaison für Skifahrer können die Bergregionen (Graubünden, Wallis) sogar teurer sein als die Städte.

Hinweis: Prüfen Sie vor der Reise immer aktuelle Wechselkurse. Geldwechsel ist an Flughäfen, in Banken und bei autorisierten Wechselstuben möglich.

Häufige Geldfragen

Einreiseregeln, Visumarten und praktische Hinweise stehen auf der Seite Schweiz.

Die Angaben stammen aus der redaktionell gepflegten Missionsdatenbank von Visaja (visaja.com) und werden mit offiziellen Regierungsquellen abgeglichen; das letzte Wort hat immer die Vertretung selbst.