Geld & Währung

Geld in USA

Aktualisiert: 2026-08-23

Geld & Währung
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US-Dollar ($)

Währungscode: USD

Praktische Geldtipps

Währung und Geldwechsel

Bezahlt wird mit dem US-Dollar (USD). Die Kurse für Euro und Schweizer Franken schwanken laufend — prüfen Sie den ungefähren Stand vor der Reise, aber merken Sie sich keine feste Zahl. Die günstigste Regel ist einfach: nicht zu Hause tauschen, sondern nach der Ankunft am Geldautomaten abheben. Wechselschalter an den großen US-Flughäfen arbeiten mit spürbar schlechteren Kursen und eigenen Gebühren, und US-Banken wechseln Bargeld für Nichtkunden in der Regel gar nicht. Ein kleiner Bargeldbetrag für die ersten Stunden nach der Landung genügt völlig; alles Weitere holen Sie sich vor Ort.

Geldautomaten

Geldautomaten stehen praktisch überall — in Bankfilialen, Supermärkten, Tankstellen, Einkaufszentren und kleinen Läden. Zwei Kostenstellen kommen dabei zusammen: die Gebühr des Automatenbetreibers und die Ihrer eigenen Bank; Automaten in Bankfilialen sind dabei fast immer günstiger als freistehende Geräte in Läden oder Hotels. Deshalb lohnt es, seltener und dafür größere Beträge abzuheben. Die wichtigste Einzelregel steht am Bildschirm: Wenn der Automat anbietet, den Betrag „in Ihrer Heimatwährung“ abzurechnen, lehnen Sie ab und wählen Sie Dollar — diese bequem klingende Umrechnung ist immer die teurere. Reisende aus der Schweiz prüfen zusätzlich das Fremdwährungsentgelt der eigenen Bank, das je nach Institut deutlich ausfällt.

Kartenzahlung

Die USA sind ein Kartenland: Visa und Mastercard werden praktisch überall akzeptiert, vom Restaurant über den Foodtruck bis zur Mautstelle, und kontaktloses Bezahlen per Karte oder Telefon ist verbreitet. Wichtig für dieses Publikum: Die deutsche Girocard funktioniert hier nicht, ebenso wenig Karten reiner Debitsysteme ohne internationales Netzwerklogo — österreichische und Schweizer Debitkarten mit Visa- oder Mastercard-Co-Branding dagegen schon. Eine echte Kreditkarte sollte trotzdem mit: Mietwagenfirmen und viele Hotels verlangen sie für die Kaution und akzeptieren dafür keine Debitkarte. Wie stark der Mietwagen die Reise trägt, führt der Guide zum Reisen in den USA aus.

Trinkgeld ist kein Aufrunden

Trinkgeld ist in den USA nicht optional, sondern Teil des Vergütungssystems: Servicekräfte dürfen zu einem Basisstundenlohn beschäftigt werden, der weit unter dem allgemeinen Mindestlohn liegt, weil der Gesetzgeber davon ausgeht, dass die Trinkgelder den Rest tragen. Ihr Trinkgeld ist damit kein Bonus für guten Service, sondern der Lohn der Bedienung. Üblich sind 18 bis 20 Prozent der Rechnung vor Steuer im bedienten Restaurant, ein bis zwei Dollar je Getränk an der Bar, 15 bis 20 Prozent im Taxi und bei Fahrdiensten, ein kleiner Betrag pro Nacht für die Zimmerreinigung und pro Gepäckstück für den Pagen. Wer aus der Gewohnheit kommt, um ein bis zwei Euro aufzurunden, unterschätzt das zuverlässig: Bei einer Rechnung von fünfzig Dollar sind es neun bis zehn Dollar. Nicht oder deutlich zu wenig zu geben gilt nicht als neutral, sondern als unhöflich.

Bargeld als Reserve

Auch in einem Kartenland bleibt etwas Bargeld sinnvoll. Trinkgeld für Zimmerreinigung und Gepäckträger gibt man bar, manche Mautstellen, Parkuhren, Waschsalons und kleine Betriebe nehmen nur Bargeld, und gelegentlich hängt ein Schild mit dem Hinweis „Cash only“ an der Tür. Halten Sie kleine Scheine bereit — die größeren sind an Kassen unbeliebt — und sammeln Sie Vierteldollarmünzen: Sie sind die Währung von Parkuhren und Münzautomaten.

Hinweis: Prüfen Sie vor der Reise immer aktuelle Wechselkurse. Geldwechsel ist an Flughäfen, in Banken und bei autorisierten Wechselstuben möglich.

Häufige Geldfragen

Einreiseregeln, Visumarten und praktische Hinweise stehen auf der Seite USA.

Die Angaben stammen aus der redaktionell gepflegten Missionsdatenbank von Visaja (visaja.com) und werden mit offiziellen Regierungsquellen abgeglichen; das letzte Wort hat immer die Vertretung selbst.