Reiseführer

Reiseführer USA

Die erste Entscheidung einer USA-Reise ist nicht, was Sie sehen wollen, sondern welches Amerika: New York nach Los Angeles entspricht der Strecke Lissabon–Moskau, und zwei Wochen reichen für eine Region, die man richtig macht, nicht für einen Querschnitt. Der Südwesten ist das Landschaftsepos mit dem Auto, der Nordosten die dichte, historische Ausnahme, in der die Bahn trägt, der Süden die Straßenreise entlang von Musik und Küche. Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen zwei Umstellungen dazu, die keine Reiseführerromantik sind: Die Krankenversicherung von zu Hause zahlt hier nichts, und der Preis auf der Karte ist nicht der Betrag auf der Rechnung.

Aktualisiert: 2026-08-23

Vertiefungen

Möglichkeiten, dieses Reiseziel zu erleben

Nationalparks

Drei völlig verschiedene Landschaftstypen unter einer Verwaltung — Canyonland aus Erosion, aktive Vulkanlandschaft, von Gletschern geschliffenes Hochgebirge — dazu ein Jahrespass und ein Reservierungssystem, das man verstanden haben sollte, bevor man am Tor steht: der Guide US-Nationalparks.

Roadtrips

Die Route 66, der Pacific Coast Highway, der Overseas Highway zu den Florida Keys, die Blue Ridge Parkway durch die Appalachen — in einem Land dieser Größe ist die Fahrt selbst das Ziel. Welche Zwei-Wochen-Formen wirklich tragen, rechnet der Guide USA in zwei Wochen durch.

Musikstädte

Nashville, Memphis, New Orleans und Austin wurden auf vier verschiedene Weisen zu Musikstädten — Industrie, Genregeburt, Straßentradition, Bühnendichte —, und genau das macht eine Rundreise durch alle vier interessant: Amerikas Musikstädte.

Kulinarik

Texanisches Brisket und das essigsaure Pulled Pork der Carolinas teilen kaum mehr als den Namen; Louisiana trennt Kreolisch von Cajun; und über jeder Großstadt liegt eine Einwandererküche als zweite Landkarte. Der kulinarische Guide liest sie.

Städtereisen

New York, San Francisco, Chicago, Boston, Washington, Miami, New Orleans — jede große US-Stadt hat eigenen Charakter, eigene Küche und eigene Museen von Weltrang. Der Nordosten reiht gleich vier davon an einer einzigen Bahnlinie auf.

Küsten und Freizeitparks

Miami Beach und die Florida Keys, Hawaiis Nordküste, Kaliforniens Malibu und Santa Monica, die Outer Banks in North Carolina und die Küstenstreifen von South Carolina und Georgia — dazu die großen Themenparks in Orlando und Kalifornien, für viele Familien der eigentliche Reiseanlass.

Städteführer

Häufig gestellte Fragen

Zwei Wochen sind das bequeme Maß für eine Region — und Region heißt hier wirklich Region, nicht Land. Zehn Tage funktionieren, wenn Sie sich auf einen kleineren Zuschnitt festlegen: die Ostküstenstädte an der Bahnlinie, eine kompakte Südwest-Runde, eine Küstenstrecke in Kalifornien. Unter einer Woche lohnt fast nur ein einzelnes Städteziel, weil allein die Anreise über den Atlantik mit Zeitverschiebung zwei Tage frisst. Was in keiner Rechnung fehlen sollte: pro Woche ein unverplanter Tag.

Es gibt keine landesweite Antwort, weil das Land mehrere Klimazonen umfasst. Als Faustregel: Frühjahr und Herbst sind fast überall die angenehmste Zeit — mildes Wetter, weniger Andrang, bezahlbarere Unterkünfte. Der Wüstensüdwesten ist von Herbst bis Frühjahr am besten und im Hochsommer wirklich heiß; die Höhenlagen im Norden öffnen ihre Passstraßen erst im Frühsommer; die Golfküste und der atlantische Südosten haben von Juni bis November Hurrikansaison. Planen Sie die Jahreszeit deshalb nach der Region, nicht nach dem Land.

Sie verpassen es genau dann, wenn Sie es versuchen. Der Querschnitt von Küste zu Küste ist der klassische Fehlschlag einer ersten Reise: Zwei Wochen lösen sich in Flughäfen und Zeitzonen auf, und am Ende bleibt von jedem Ort anderthalb Tage. Eine Region gibt Ihnen dagegen das, was man aus einem Urlaub tatsächlich mitnimmt — den Eindruck, irgendwo gewesen zu sein statt daran vorbeigefahren. Das Land läuft Ihnen nicht weg; es ist groß genug für mehrere Reisen und honoriert genau das.

Einreiseregeln, Visumarten und praktische Hinweise stehen auf der Seite USA.

Die Angaben stammen aus der redaktionell gepflegten Missionsdatenbank von Visaja (visaja.com) und werden mit offiziellen Regierungsquellen abgeglichen; das letzte Wort hat immer die Vertretung selbst.